Perspektivwechsel • Trauerarbeit • Regeneration • Neuorientierung
Perspektivwechsel • Trauerarbeit • Regeneration • Neuorientierung

Für einen natürlichen Umgang mit Verlusten

Reisen

"Das Ziel jeder wirklichen Reise liegt in der Begegnung, in der Begegnung mit uns und anderen Menschen." (Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer) ...mehr

Seminare

"Der Tod ist der beste Lehrmeister für das Leben und für den bürgerlichen Ungehorsam." (Fritz Roth 1949 - 2012) ...mehr

Gespräche

Der Volksmund sagt,
dass nur dem sprechenden
Menschen zu helfen ist!
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Warum es "TrauDich!Reisen•Seminare•Gespräche" gibt!

DIE IDEE
Als Pionierin der "Trauerreisen" im deutschsprachigen Raum habe ich 1996 in Papenburg/Emsland das Unternehmen "TrauDichReisen-Urlaub für trauernde Menschen" gegründet.  Mit den Jahren und den gemachten Erfahrungen ist daraus "TrauDich!Reisen-Seminare-Gespräche für einen natürlichen Umgang mit Verlusten" geworden.

TrauDich! ist eine Einladung und ein Angebot für Menschen, die ihre Verluste aktiv und ohne langwierige Therapien verarbeiten und ihren individuellen Weg zurück in ein erfülltes, selbstbestimmtes und lebendiges Leben finden wollen.

WAS VERSTEHEN WIR UNTER "TRAUER"?
Trauer oder Verlustschmerz ist die Anpassung von Körper, Geist und Seele auf die veränderte Lebenssituation nach einem erlitten Verlust. Trauer ist kein Zustand, sondern ein Prozess, den jeder Mensch individuell durchleben und verarbeiten muss. Am Ende jedes "gelungenen" Trauerprozesses steht die Bereitschaft für einen Neuanfang. ...mehr

Im Einklang mit der (menschlichen) Natur trauern

Die Natur ist unser bester Trauerbegleiter (Fritz Roth)
 
Die Zeit, die bleibt, fängt heute an! Für nicht wenige Menschen gestaltet sich diese Zeit aber besonders schwierig, weil sie mit den Folgen eines schweren Verlustes zu kämpfen haben. Alleine schon der Faktor Zeit bekommt in der Krise eine ganz andere Bedeutung: Wenn sie nicht gerade gedanklich mit einem Fuß in der Zukunft stehen (Wie soll es jetzt nur weitergehen?), beschäftigen sich Betroffene ganz viel mit dem Vergangenen. Nun wissen wir aber aus Erfahrung, dass die Vergangenheit nicht mehr zu ändern ist: Das Gewesene ist und bleibt gewesen!
Was wir für uns aber aus der Vergangenheit mit in unser jetziges Leben nehmen können, sind die gemachten Erfahrungen, unsere Erkenntnisse und nicht zuletzt unsere schönen Erinnerungen. Am Anfang eines Trauerprozesses werden aber gerade Letztere oft als sehr schmerzlich empfunden. Doch mit der Zeit werden uns unsere Erinnerungen trösten und nicht zuletzt zu wertvollen Schätzen werden, die unser Leben nach dem schmerzlichen Verlust bereichern.

Erinnern, das ist vielleicht die
qualvollste Art des Vergessens
und vielleicht die freundlichste Art
der Linderung dieser Qual.

(Erich Fried)

Auch die Zukunft ist nicht planbar, obwohl wir es immer wieder versuchen. Wer kann heute schon wissen, ob es ein Morgen überhaupt geben wird? Folglich ist die Zeit, die uns zum Gestalten bleibt, die Gegenwart und vielleicht noch die unmittelbare Zukunft, das, was sozusagen schon in Sichtweite liegt. Auch unsere Sehnsucht nach Gemeinschaft und damit auch nach Sicherheit und Geborgenheit ist nur in der Gegenwart zu stillen. Wenn wir darauf warten, dass die Zeit unsere Wunden heilen wird, warten wir vergebens. Außer vergehen tut die Zeit nichts. Wir müssen unser Leben also selbst in die Hand nehmen, selbst aktiv werden - und das braucht wiederum Zeit. 
 
Ein einschneidender Verlust verändert das Leben ganz! Alle Bereiche menschlichen Seins sind davon betroffen: Die Psyche, der Geist, das körperliche Befinden, unsere sozialen Kontakte und unsere Arbeit. Vieles von dem, was vorher wichtig und normal war, scheint mit einem Schlag bedeutungslos zu werden. Und die Erkenntnis, dass Zeit nicht nachzuholen ist, trifft so manchen Menschen in der Trauer wie ein Keulenschlag: Ach hätt‘ ich doch, ach könnt‘ ich noch …
Bekanntlich kommt im „normalen Leben“ erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Mit diesem Glaubenssatz sind viele von uns groß geworden. Auch ich bin diesem im Grunde genommen dummen Glaubenssatz oft genug gefolgt und war dann nach getaner Arbeit häufig viel zu müde, um mir noch etwas Gutes zu tun oder etwas Schönes zu erleben. Doch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Voll mit schönen Eindrücken und erfüllenden Begegnungen mit unseren Mitmenschen geht uns (fast) jede Arbeit leichter von der Hand! Auch und ganz besonders die Trauerarbeit!

Die Arbeit läuft dir nicht davon,
wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen wartet nicht,
bis du mit der Arbeit fertig bist.

(Chinesisches Sprichwort)

Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen – doch in Zeiten der Trauer fällt es schwer, Gemeinschaft zu leben. Aus diesem Wissen heraus haben wir unser Angebot erweitert. Neben den Trauerreisen, Seminaren und Gesprächen gibt es auch ein Angebot zum Thema „Kommunikationstechnik“ (z.B. wie sende und empfange ich E-Mails, wie kann ich über Soziale Medien kommunizieren, wie bearbeite ich meine Fotos, wie erledige ich sicher mein Online-Banking u. v. m.). Vor allem ältere Mitmenschen und hier meist Frauen haben mit dem Tod des Partners häufig auch den Kontakt zur modernen Welt des Internets verloren und stehen dem geerbten PC oft hilflos und misstrauisch gegenüber.

Unter dem Motto „Zurück zur Natur!“ wird es in Zukunft spannende Projekte geben, die interessierten Menschen die uns umgebende Natur wieder näher bringt. Damit ist nicht das gesellschaftspolitische Konstrukt „Umwelt“ gemeint! Wir leben in einer vom Konsum geprägten und auf (Wirtschafts)Wachstum ausgelegten Scheinwelt, in der einige Wenige immer größere Profite generieren und das auf Kosten aller Lebewesen auf unserem Planeten. 
 
In dieser Scheinwelt erleben viele Menschen die Natur als Feind und Gegner ihrer Lebensweise oder sie haben das verklärte Bild einer romantischen Natur im Kopf, das mit der Realität einer intakten Natur allerdings wenig zu tun hat!
Über die unmittelbare Begegnung mit "Mutter Natur" erlangen die Teilnehmer wieder mehr Sicherheit und (Selbst)Vertrauen in das eigene Leben und die eigene Selbstwirksamkeit. Stichworte sind hier:
  • Waldbaden;
  • Rituale des Abschieds, Loslassens und Neubeginns in und mit der Natur;
  • das Kennenlernen von und die Selbstversorgung mit essbaren, vitalen Wildpflanzen, die uns Mutter Natur kostenlos zur Verfügung stellt und die unseren Speiseplan garantiert bereichern werden.
Darüber hinaus fördert die Natur unsere Kreativität, unsere Fantasie und stärkt das Bewusstsein für Körper, Geist und Seele aber auch das Verständnis für Stille, Ausgeglichensein und Frieden.
 
Nun noch einige allgemeine Hinweise zu unseren Angeboten. Bis auf unsere Klosterreise ist für die Teilnahme an unseren Reisen wie auch bei der Weiterbildung zum Verlustcoach eine gewisse Grundfitness Voraussetzung, da wir uns viel draußen in der Natur -manchmal auch in unwegsamen Gelände- aufhalten. Ob am Meer, im Wald, bei Wanderungen oder auch in der Wüste, es steht in jedem Falle Bewegung auf dem Tagesplan. Näheres ist den jeweiligen Beschreibungen hier auf unserer Homepage zu entnehmen. 
 
Vor allem im Oktober und November ist das Thema „Trauer“ in den Medien häufig präsent. Immer wieder erscheinen dort Beiträge zum Thema Trauerreisen, die aber oft ganz allgemein gehalten sind und die Angebote verschiedener Anbieter zusammenfassen, so dass manchmal der Eindruck entsteht, Trauerreisen seien wie Pauschalreisen mit einheitlichen Inhalten zu buchen. Sind sie aber nicht! 
Der Anspruch von TrauDich!Reisen ist nicht die Masse, sondern eine ganz besondere Qualität, die sich vor allem darin zeigt, dass wir mit kleinenTeilnehmergruppen unterwegs sind, die ein ausgewogenes Verhältnis von Trauerarbeit und Entspannung während der jeweiligen Reise erwartet. Unsere Begleitungsphilosophie ist an dem Maria Montessori-Gedanken ausgerichtet, der besagt
 
Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.
 
TrauDich!Reisen ist ein Angebot, dass sich ausschließlich an Erwachsene richtet und thematisch an den Bedürfnissen von Erwachsenen in schweren Lebenskrisen angepasst ist. Eine Kinderbetreuung ist nicht vorgesehen. Auch ist die Mitnahme von
Haustieren nicht erlaubt. Einzige Ausnahme ist unsere Reise in den Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Hier dürfen Teilnehmer ihren Hund mitbringen, wenn sichergestellt ist, dass dieser in fremder und ungewohnter Umgebung nicht über die Maßen Aufmerksam auf sich zieht.
 
Alle Reisen und Seminare wurden und werden von mir als qualifizierte und erfahrene Trauerbegleiterin konzipiert und begleitet.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen.
Ihre/Eure
Martina Taruttis
 

Vom 14. bis 17. März 2019 findet unsere nächste Klosterreise statt. Nähere Informationen finden Sie hier

Entdecken Sie Lebensfreude ganz neu. Wir unterstützen Sie dabei. Bei unseren Reise-, Seminar- und Gesprächsangeboten ist garantiert auch für Sie das Richtige dabei.

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